Fellnasenfan's Blog



29.05.2008

Schon am Donnerstag tauchte erst nur der „nettere“ der Herren auf und wollte abermals versuchen, mich zumindest soweit zu beeinflussen, dass ich „ein gutes Wort“ für die Gruppe einlege. Ich musste ihn enttäuschen, indem ich sagte, dass ich diese Befugnis nicht besitze und mir in der Angelegenheit auch niemand zuhören würde. Er wollte dies nicht glauben. Wieder und wieder versuchte er, mich zu überzeugen. Ich lehnte mich dann etwas aus dem Fenster, indem ich zugab, ich könne ohnehin nicht für die Veranstaltung sprechen, da ich selbst zwei der eingeladenen Referenten als „fragwürdig“ ansehen würde. Gegen meine Überzeugung würde ich nun nicht aussagen, was er sicher verstehen würde, ich würde ihn so einschätzen, dass auch er es ablehnen würde, gegen die eigene Überzeugung zu reden. Damit hatte ich ihn anscheinend erstmal mundtot gemacht. Er wusste sofort, welche der Referenten ich meinte und versicherte mir, er würde diese „ausladen“. Ich redete wie ein Buch, damit er endlich einsah, dass es um die Organisation als solche ging, wobei ich mich aber hütete, dies allzu deutlich kundzutun, da es hätte als diskriminierend aufgefasst werden können. Der Herr verschwand wieder. Irgendwann kam meine Zimmerkollegin dann zur Arbeit, ich erzählte ihr, mein „Freund“ sei schon zu Besuch gewesen und ich hätte das ungute Gefühl, er käme noch mal zurück. Ich sollte mich nicht täuschen. Nach ca. 2 Stunden kam er in Begleitung weiterer drei Herren, wovon mir zwei bekannt waren, nämlich diejenigen, die damals mit dabei waren, als sie die Zusage für den Saal bekommen haben. Meine Kollegin erschrak sich mit einem lauten „HILFE“ vor dem Aussehen der Herrschaften. Besonders einer ähnelte stark jemandem, dem man Übles nachsagt. Ich entschied mich dafür, mir nicht anmerken zu lassen, dass mir mulmig zu Mute war und begrüßte die Herren freundlich. Während ich mit ihnen sprach, rannte meine Kollegin aus dem Büro, holte unseren Chef aus einer Besprechung und kam mit ihm im Schlepp zurückgerannt. Unser Chef hatte die Sache schnell im Griff, er bat die Herren höflich, ihm zu folgen, er würde gerne in seinem Büro weiter mit ihnen diskutieren, da sei mehr Platz. Einer der Herren sagte zu mir: Nach Ihnen. Mein Chef sah mich nur entsetzt an und meinte: Bleiben Sie bitte hier! Ok, ich war auch nicht scharf drauf, zu folgen. Man verabschiedete sich von mir, sagte mir, ich sei stets freundlich, bemüht und kompetent gewesen und dass schon klar sei, dass ich die Absage der Veranstaltung nicht zu verantworten habe. Ok…. Ich wusste nun nicht, ob ich mich darüber freuen sollte, dass meine neuen „Freunde“ sich so verständnisvoll zeigten. Meine Zimmerkollegin wurde keines Blickes mehr gewürdigt. Zufällig kam ein Polizeibeamter vorbei, der eigentlich nur seine Lebensgefährtin im Büro besuchen wollte. Dieser begegnete im Flur den Leuten, die unser Büro verließen, kam zu mir und fragte, was ich mit „denen“ zu schaffen hätte, das seien aber keine Unbekannten. Er habe vor dem Gebäude noch „mehr davon“ gesehen und gehört, was sie gesagt haben, er würde sicherheitshalber den Verfassungsschutz informieren. Nachdem die Herrschaften wiederum sämtliche Obrigkeiten unserer Einheit aufgesucht hatten, haben sie sich überreden lassen, die Vortragsreihe an einen anderen Ort zu verlegen. Nachmittags wurde niemand mehr von ihnen auf dem Gelände gesichtet.
30.5.08 21:16


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27.05.2008

Heute ist es ein Jahr her, dass Caruso gestorben ist. Noch immer weiß ich, wie er sich anfühlte, wenn er schwer wie ein nasser Sack auf meinem Arm hing und sich nachts im Flur auf und ab tragen ließ, weil ich ihn nur so dazu bringen konnte, KEIN lautes Lied zu singen. Noch immer ist mir sein Mundgeruch in der Nase, den er ja nun mal hatte wegen der schlechten Zähne. Noch immer weiß ich wie sein Fell gerochen hat: Entweder nach meinem Weichspüler oder nach meinem Parfüm. :D Noch immer gibt’s Situationen, in denen ich weiß, wie Caruso reagiert und was er getan hätte. Mein heiß und innig geliebter Caruso…. Dich kann und will man gar nicht vergessen. Noch immer freue ich mich darüber, dass ausgerechnet ich die Dosine von diesem unmöglichen, in seinem Wesen so ganz anderen Kater sein durfte, der zudem über ein außergewöhnliches Stimmvolumen verfügte. Zum Gedenken an Caruso haben Coco und ich heute ein Teelicht angezündet. Ich war eigentlich nur damit beschäftigt, Coco davon abzuhalten, die Flamme zu fangen. Eine Kerze kannte sie bisher noch nicht. Es war sehr interessant für sie. Eine traurige Stimmung kam nicht auf, da Coco mit ihrem Unfug eher für lustige Gedenkminuten sorgte.

Am heutigen Dienstag musste ich wieder arbeiten. Diese ganze Woche wurde eigentlich geprägt von dem stetigen Auftauchen einer Gruppe Menschen, die andere religiöse Wertvorstellungen vertreten als sie in unserem Land üblich sind und die diese gerne an unsereins vermittelt hätten. Geplant war eine Vortragsreihe, die in der kommenden Woche jeden Abend in einem Saal stattfinden sollte, den ausgerechnet ich diesen Herrschaften (drei Herren) zugesagt hatte. Damals konnten sie keine genaueren Angaben über die Art der Veranstaltung machen, sodass ich die Angelegenheit zu den Obrigkeiten meiner Diensteinheit weitergegeben habe, die das alles vorerst als harmlos eingestuft und abgesegnet hatten. Während meiner freien Tage nun stellte sich heraus, dass es bereits ein geplantes Programm für die Vortragsreihe gibt und dass dort Referenten eingeladen worden sind, die der Polizei nicht gerade unbekannt sind. Den Organisatoren wurde formlos mitgeteilt, dass die Veranstaltung nun doch nicht stattfinden könne, Gründe wurden keine aufgeführt. Es war nur verständlich, dass diese sich ärgerten und einer der Herren (den ich als am freundlichsten empfand) natürlich zu mir kam, um nachzufragen, was denn überhaupt vorgefallen sei. Vorsichtig erklärte ich, warum es zu der Absage gekommen ist, merkte aber bald, ich stieß bei meinem Gegenüber auf alles andere als Verständnis. Er artikulierte sich wild, entschuldigte sich dann, dass er diesen Redeschwall auf mich niederprasseln ließ, ärgerte sich aber lautstark weiter, während ich die Telefonnummer meines Chefs ins Telefon tippte, der aber nicht erreichbar war, sondern sich in einer Besprechung befand. Irgendwann hatte der Herr seinen Unmut zur Genüge geäußert und verschwand. Meinem Chef schilderte ich den Vorfall, der mir dann zusicherte, beim nächsten Mal würde er mich „retten“. Das nächste Mal ließ nicht lange auf sich warten. Der Organisator dieser Gruppe tauchte wieder auf und legte noch ein paar ärgerliche Argumente nach. Wieder tippte ich die Nummer meines Chefs, wieder ging er nicht ran, er war bereits bei der nächsten Besprechung. Soviel zum Thema „Rettung“. Auch diesmal habe ich es irgendwie geschafft, den Herrn souverän des Büros zu verweisen, gleichzeitig hoffte ich aber, dass er nun nicht noch mal wieder kommen würde.

30.5.08 21:05


26.05.2008

Dieser Montag bestand hauptsächlich daraus, sich um die Beule im Auto zu kümmern. Erstmal haben wir mein Auto zur Werkstatt gebracht, damit der Schaden begutachtet werden konnte. Dass ich mein Auto wohl besser hätte übers Wochenende dort stehen lassen, musste ich mir auch anhören. Ok, es war was Wahres dran. Zufällig war ein Gutachter dort, der den Schaden mal eben auf 1.500 Euro schätzte. Also doch um ein Vielfaches höher, als zuerst angenommen wurde. Man empfahl mir einen Anwalt zu nehmen und den Unfall bei der Polizei protokollieren zu lassen. Da ich eine Verkehrsrechtschutzversicherung habe, konnte auch sofort ein Anwalt kontaktiert werden, ohne sich um die Kosten Gedanken machen zu müssen. Dieser empfahl mir, ein Gutachten erstellen zu lassen, mit dem er sich dann an die gegnerische Versicherung wenden will. Der Unfallgegner sieht die Sache aber ganz anders: Seine Behauptung, ich sei ebenfalls gefahren, steht nun gegen meine, ich hätte gestanden und so muss man wohl erstmal abwarten, was mich natürlich ziemlich nervt, aber nicht zu ändern ist. Nachdem Frauke brav ihre Angaben als Zeugin gemacht hat, „durfte“ sie nach Hause fahren. Ich dagegen stritt später noch etwas mit meiner Mutter am Telefon. Ab und an muss das mal sein, aber ich war stur, wir haben das Gespräch im Streit beendet. Normalerweise dauern diese Dinge ca. 3 Tage, bis wir zumindest wieder miteinander reden.
30.5.08 21:00


25.05.2008

Am nächsten Tag war Saarpedal (= Autofreier Sonntag entlang der Saar). Wir beschlossen, da wir die Straße an der Saar entlang nicht fahren konnten, die ja nun mal an diesem Tag uneingeschränkt den Radfahrern, Inlinern usw. zur Verfügung steht, über den Berg in Schoden, nach Ockfen, von dort über Irsch nach Saarburg und von dort nach Grevenmacher in Luxemburg zu fahren. EIGENTLICH problemlos möglich. Die Straße von Schoden nach Ockfen ist sehr, sehr schmal, zugegeben. Aber es gibt eigentlich nur eine Stelle, wo man wirklich gar nicht sieht, ob einem jemand entgegen kommt. Also bin ich Schritt-Tempo gefahren und habe vorsichtig um die Ecke gepeilt. Kam nix, ich konnte fahren. Nicht schnell, weiterhin sehr langsam. Uns kamen nach der kleinen Kurve gleich zwei Autos entgegen. Ich dachte noch: GUT, dass die uns JETZT begegnen und nicht ein paar Meter vorher in der leichten Kurve. Die beiden fuhren auch langsam. Ich bewegte mein Auto auf den holprigen Grünstreifen neben dem ca. 1,50 m breiten Teerweg. Mein Entgegenkommer wollte aber leider nicht stehen bleiben, sodass ich nicht mehr mein ganzes Auto für ihn aus dem Weg schaffen bzw. auf den Grünstreifen bringen konnte. Das Heck stand noch leicht schräg. Ich blieb stehen, dachte, der andere hätte vielleicht auch mal die Idee, anzuhalten, aber Pustekuchen. Der fuhr mal schön weiter…. und *rummmmms*. Mein Auto hatte ja immerhin seit 24 Stunden TÜV…. Der Schaden sah auf den ersten Blick nicht sooooo dramatisch aus. Polizei haben wir keine gerufen, da wir ja auf einem „Abweg“ waren, den sowieso fast keiner findet. Außerdem sah es ja nach Bagatell-Schaden aus. Der andere war ein älterer Herr, der so erstmal als recht „normal“ erschien. Wir tauschten die Adressen. Der andere Mensch, der hinter ihm hergefahren kam, wienerte an meinem Auto und man musste Bedenken haben, er kippte Frauke die noch in meinem Auto saß, weil sie ja nicht rauskam, das Auto stand ja nah am Abhang, samt Auto den Abhang hinunter. Sein Urteil lautete: Das ist doch gar nix, das kann man aus eigener Tasche bezahlen, nicht der Rede wert….. Ich solle mir mal nicht einfallen lassen, das ganze Auto neu lackieren zu lassen. Er hatte etwas nervige Sprüche drauf und war nicht einmal mein Gegner! Er war einfach nur der, der dahinter fuhr und sich wichtig machen wollte. Wir fuhren dann jeder in seine Richtung weiter. Frauke und ich in den Schmetterlinsgarten in Grevenmacher, die anderen….. keine Ahnung. Jedenfalls in Richtung Schoden. Der Schmetterlingsgarten in Grevenmacher…. Man könnte ihn auch „Schwitzkabinett“ nennen. So um die 28 Grad und eine Luftfeuchtigkeit, die einem den Atem nimmt. Aber die Schmetterlinge flattern fröhlich dort herum und tun so, als sei das die optimale Temperatur. :D Für sie wird es wohl auch so sein. Wir haben eine Menge Fotos gemacht. Der Schweiß lief aus allen Poren und mir auch – wie immer, wenn ich stark schwitze – übers Gesicht, hinter die Brille, in die Augen. *brennnnnnnn* Ich lief also permanent mit einem Tempo, das ich als Schweißtuch nutzte, in der Hand herum. Nach ca. einer Stunde war es uns SEHR warm. Vor allem knallte die Sonne zeitweise unbarmherzig auf das Plexiglasdach und heizte noch zusätzlich ein. Die Menschen sahen aus, als ob sie frisch unter der Dusche herausgekommen wären, schweißnasse Köpfe, glitschnasse Arme, Kinder, die man von ihren T-Shirts befreite, allerdings war auch ein Baby dort, das man sicherheitshalber in die Winterausrüstung gesteckt hatte. Man kann ja nie wissen! Vielleicht FRIERT man ja in so einem Schmetterlingsgarten! Wir waren dann mal raus aus dem Schwitzkabinette, akklimatisierten uns vor der Tür, aßen ein Eis. Ich bin noch mal rein, während Frauke draußen noch immer abkühlte. Immerhin habe ich so noch ein paar Schmetterlinge gesehen, die ich vorher nicht zu Gesicht bekommen hatte. Aber so nach 30 Minuten war es dann auch soweit, dass ich das Klima nicht mehr ertragen konnte. Ich bin dann rausgegangen. Wir fuhren wieder zurück, wieder an der Stelle vorbei, wo sich Stunden vorher ein älterer Herr mit seinem Ford Fusion in meinen armen Peugeot gebohrt hatte. Dabei will mein Auto gar nix von einem Ford! Zuhause sahen wir wieder unsere Fotoausbeute an.
30.5.08 20:57


24.05.2008

Wir planten eine Fahrt in den Garten der Sinne in Merzig. Es regnete allerdings. Wir dachten uns, dass es ja nun nicht zwingend in Merzig auch regnen musste, also haben wir es riskiert und sind hingefahren. Es nieselte allerdings dann auch in Merzig. Anfangs. Aber sehr schnell hörte es auf und uns boten sich die schönsten Frühlingsblumen mit Wassertropfen verziert. Sonne hatten wir den ganzen Tag nicht, aber so war die Belichtung der Bilder eigentlich optimal. Sogar Schnecken zeigten sich eine Menge, weil es ja nun feucht war. Wir waren eine ganze Weile dort und fotografierten nahezu jedes Blümchen. Ok, ICH fotografierte nahezu jedes Blümchen. Frauke etwa jedes zweite.  Sie ist sicherer im Fotografieren und vor allem wackelt sie weniger. Da ich eher zittere, muss ich von fast allem ca. 4 Aufnahmen machen, damit ich immerhin eine halbwegs scharfe dabei habe. Bei so einem Zitterhannes wie mir nützt der beste Bildstabilisator nichts. Dementsprechend viele Bilder habe ich dann auch später, aus denen ich dann die Besten auswählen muss. Wir fuhren vom Garten der Sinne aus zu mir nach Hause bzw. gleich zur Werkstatt, um mein Auto abzuholen…… Es hatte TÜV und AU neu, die gröbsten Mängel waren beseitigt und alles für satte 819 Euro. *umfall* Von den Kosten werde ich mich wohl nie wieder erholen. Aber trotzdem war ich froh, mein Auto wieder zu haben und ich musste mich erst dran gewöhnen, dass das Geräusch, das das defekte Spurgelenk bisher verursachte, nun fehlte und man die Handbremse gar nicht mehr so weit zurückziehen konnte.  Außerdem blieb das Auto gleich stehen, wenn man bremste und die neuen Sommerreifen klackern noch etwas beim Fahren. Wie Reifen das nun mal tun, wenn sie neu sind. Jedenfalls sehe ich das so. Mein Vermieter bekam auch gleich mit, dass mein Auto wieder „zuhause“ war und grinste einmal rund. Morgens fragte er mich nämlich noch, wo mein Auto sei. Zuhause war wieder Fotos angucken angesagt. Da die Sache sich als ziemlich langatmig herausstellte und ich ja von allem mehrere Aufnahmen hatte, haben wir den Mittelteil meiner Diashow einfach mal verpennt. Aber man fand schnell wieder hinein, wenn man aufwachte, und der 720. Grashüpfer zu sehen war.
30.5.08 20:53


23.05.2008

Freitags morgens rief die Werkstatt an und teilte mir eine Liste an Reparaturarbeiten mit. Ok, mir kam das alles nicht unbekannt vor. Ich kenne mein Auto und hörte, fühlte, sah schon länger die beschriebenen „Schäden“. Was blieb mir anderes übrig, als die Reparaturen durchführen zu lassen? Ich gab mein Ok, die Arbeiten konnten beginnen und Frauke und ich fuhren erstmal in den Zoo.

 

Der Zoo ist nicht besonders groß und so langsam kommt man sich schon „wie zuhause“ dort vor, weil man doch schon ziemlich alles kennt. Die Tiere könnte man quasi mit Handschlag begrüßen, jedes einzelne ist auf mindestens einem meiner bisherigen Fotos drauf. Aber egal: Es KÖNNTE sich ja mal was Neues bieten! Besser, man sieht ab und zu mal nach!

 

Endlich schafften wir es auch mal zur Vorführung der Greifvögel. Bisher waren wir entweder zu ungünstigen Zeiten dort, also immer dann, wenn die Vorführungen bereits vorbei waren oder es noch länger hin war, bis die nächste stattfand oder wir waren pünktlich dort, aber wegen Nebel fiels dann aus. Diesmal hatten wir Glück: Es war meist bedeckt, ab und zu Sonne, die Uhrzeit passte, wir suchten uns Plätze in den oberen Rängen, und hofften, wir hatten die optimale Fotoposition inne. Der Platz stellte sich als durchaus vorteilhaft heraus, aber ich denke, so ziemlich jeder Platz war vorteilhaft, weil überall auf dem Gelände Sitzstangen für die Greifvögel angebracht waren. Diese platzierten sich auf nahezu jeder ihrer „Sitzgelegenheiten“, sodass man von jedem Platz aus die Vögel gut sehen konnte. Bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass es außerordentlich schwierig ist, fliegende Vögel zu fotografieren. Zoomen geht gar nicht….. Es war eine Herausforderung. Dem Falkner fiel irgendwann ein, dass er einen Kopf gefunden hat, auf dem einer der jungen Weißkopfseeadler landen könne….. Wie es aussah, hatte er ausgerechnet mein Haupt dafür auserkoren. Natürlich hielt er seine Hand mit dem Handschuh hinter meinen Kopf, sodass der Vogel dort landen konnte und ich nur einen heftigen Windzug spürte. War aber cool, wenn so ein großer Vogel mit Tempo auf einen zugeflogen kommt. LEIDER konnte ich das nicht fotografieren, die Sache ging zu schnell. Erschrocken kreischen konnte ich auch nicht, weil ich ja noch überlegte, wie ich das nun fotografieren könnte, da war das Tier auch schon gelandet.

 

Wir sind nach der Falknershow nach Hause gefahren, wo wir dann noch den Grill angeschmissen haben und es gab Wurst mit Fleisch und Brot. Natürlich von der Nachbarin von gegenüber durch die Bohnenstangen im Garten beobachtet und vom Vermieter kommentiert. So ein außergewöhnliches Unterfangen wie abendliches Grillen bleibt in meinem kleinen Wohnort niemandem verborgen.

 

Unsere Fotoausbeute haben wir auch an diesem Tag wieder begutachtet.

30.5.08 20:50


22.05.2008

Das letzte Wochenende war sehr schnell vorbei. Donnerstag war Feiertag. An dem Tag kam Frauke. Wir waren auf Roscheid im Freilichtmuseum und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich zwar schon mal dort gewesen bin, aber ich habe damals doch tatsächlich mindestens die Hälfte übersehen. Dafür habe ich jetzt aber alles in Form von Fotos festgehalten. Das Wetter war eher mittelprächtig und zwischenzeitlich sah es auch etwas nach Weltuntergangsstimmung aus, aber alles in allem blieb es trocken und man konnte auch Außenaufnahmen in Betracht ziehen. Irgendwann stehen die Fotos sicher in meinem Flickr, aber das kann dauern, ich sortiere noch.

 

Danach waren wir noch tanken, weil am nächsten Tag sollte es in den Zoo Neunkirchen gehen. Aber zuvor wurde am Donnerstag noch mein Auto bei der Werkstatt abgestellt. Es sollte TÜV und AU bekommen und ich wusste, es würde nicht ohne Probleme gehen. Ich hatte ein mulmiges Gefühl.

 

Natürlich haben wir abends dann noch unsere Fotoausbeute gesichtet.

30.5.08 20:43


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